Heute war genau so ein Traumtag, der ewig im Gedächtnis hängen
bleiben wird. Wetter perfekt, Landschaft fantastisch, Trails
unvergesslich, wenn auch sehr, sehr anspruchsvoll.
Schon am Morgen um 8:00 am Passo Rolle auf 2000 m zeigt die Pala ihre
ganze Schönheit. Wir kurbeln auf die Baita Segantini und suchen den
712er Weg, leider erfolglos. Egal, ein netter Trail zurück auf den Rolle
immer mit der Pala im Blick wird zum Frühstück verzehrt.
Um 10:00 treffen wir in San Martino ein und streiten uns mit 10.000
Italienern um einen Platz in der Seilbahn auf die Pala, bis zum Rifugio
Rosetta herrscht Bikeverbot. Vorbildlich schieben wir (fast ;-)) alles.
Aber 100 m nach der Hütte sind die Wanderermassen verschwunden. Der
Weg 756, traumhaft auf der Palaebene angelegt, zergeht wie Vanilleeis
auf der Zunge. Einfach nur fantastisch!!
Seine Zähne zeigt er ab der Kreuzung zum 761er. Geröll, Felsen, S3, anstrengend.
Michi sucht sich eine Schlüsselstelle zum Filmen aus: Ich rausch
daher, das Doppelloch wird mir zum Verhängnis: Sprung übers erste,
Gabel taucht ins Zweite - Überschlag!! Knie geschwollen, aber ich beiss
durch.
Die Strafe für Michi folgt: Schlüsselstelle, Felsen mit Lenker
gestreift, Überschlag. Finger geschwollen, Delle in der Lumix, es gibt
Schlimmeres.
In Alleghe nehmen wir die Seilbahn richung Col de Baldi und kurbeln weiter auf den Monte Fertazza.
Das Wegerl hinunter nach Caprile hat wieder genau das, was man nach
3000 Höhenmetern anstrengender Trails braucht: Flow ohne Ende.
Mittlerweile lassen wir es uns im Hotel Central in Alleghe gutgehen :-)










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