Freitag, 24. August 2012

die Überquerung der Pala

Heute war genau so ein Traumtag, der ewig im Gedächtnis hängen bleiben wird. Wetter perfekt, Landschaft fantastisch, Trails unvergesslich, wenn auch sehr, sehr anspruchsvoll.
Schon am Morgen um 8:00 am Passo Rolle auf 2000 m zeigt die Pala ihre ganze Schönheit. Wir kurbeln auf die Baita Segantini und suchen den 712er Weg, leider erfolglos. Egal, ein netter Trail zurück auf den Rolle immer mit der Pala im Blick wird zum Frühstück verzehrt.
Um 10:00 treffen wir in San Martino ein und streiten uns mit 10.000 Italienern um einen Platz in der Seilbahn auf die Pala, bis zum Rifugio Rosetta herrscht Bikeverbot. Vorbildlich schieben wir (fast ;-)) alles.
Aber 100 m nach der Hütte sind die Wanderermassen verschwunden. Der Weg 756,  traumhaft auf der Palaebene angelegt, zergeht wie Vanilleeis auf der Zunge. Einfach nur fantastisch!!
Seine Zähne zeigt er ab der Kreuzung zum 761er. Geröll, Felsen, S3, anstrengend.
Michi sucht sich eine Schlüsselstelle zum Filmen aus: Ich rausch daher, das Doppelloch wird mir zum Verhängnis: Sprung übers erste, Gabel taucht ins Zweite - Überschlag!! Knie geschwollen, aber ich beiss durch.
Die Strafe für Michi folgt: Schlüsselstelle, Felsen mit Lenker gestreift, Überschlag. Finger geschwollen, Delle in der Lumix, es gibt Schlimmeres.
In Alleghe nehmen wir die Seilbahn richung Col de Baldi und kurbeln weiter auf den Monte Fertazza.
Das Wegerl hinunter nach Caprile hat wieder genau das, was man nach 3000 Höhenmetern anstrengender Trails braucht: Flow ohne Ende.
Mittlerweile lassen wir es uns im Hotel Central in Alleghe gutgehen :-)










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